Wichtiger Hinweis zur Installation:
Das richtige Heizungswasser entscheidet über die Lebensdauer
Unsere Heizkörper werden aus hochwertigen Materialien gefertigt und sind für eine jahrzehntelange Nutzung ausgelegt. Damit diese Langlebigkeit gewährleistet ist, gibt es eine absolut kritische Voraussetzung bei der Installation: die korrekte Beschaffenheit des Heizungswassers.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass unsere Heizkörper ausschließlich mit vollentsalztem Wasser (VE-Wasser) OHNE Inhibitoren befüllt werden dürfen. Dies entspricht den strengen Vorgaben einer DIN-gerechten Installation.
Warum ist normales Leitungswasser oder Wasser mit Zusätzen schädlich?
Normales Trinkwasser enthält von Natur aus Mineralien und Salze (z. B. Kalk). Zudem werden von manchen Installateuren chemische Zusätze, sogenannte Inhibitoren (Korrosionsschutzmittel), ins Wasser gemischt. In Verbindung mit den Dichtungen unserer Heizkörper führt falsches Wasser zu einer fatalen chemisch-physikalischen Reaktion.
Die Folgen bei Nichtbeachtung (Falsches Wasser / Inhibitoren)
Wird die Anlage nicht mit reinem, vollentsalztem Wasser befüllt, passiert im Laufe der Zeit Folgendes:
- Salzauskristallisation: Die Salze aus dem Wasser und die Chemikalien der Inhibitoren lagern sich an den Dichtungen der Heizkörper ab und kristallisieren dort aus.
- Zerstörung der Dichtungen: Diese harten Salzkristalle verhalten sich wie winzige Klingen oder Keile. Sie beschädigen die Struktur der Dichtungen und drücken diese minimal auseinander.
- Undichtigkeit: Nach einigen Jahren (oft nach 3 bis 5 Jahren) wird der Heizkörper an den Rippen oder Anschlüssen undicht, da das Wasser durch die von Kristallen zerstörten Dichtungen drückt.
Wer haftet bei diesem Schadensbild?
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir bei Schäden, die eindeutig auf Salzauskristallisationen an den Dichtungen zurückzuführen sind, keine Gewährleistung oder Garantie übernehmen können.
Es handelt sich in diesem Fall eindeutig nicht um einen Produktfehler des Heizkörpers, sondern um einen Planungs- und Installationsfehler der ausführenden Fachfirma. Der Installateur ist dafür verantwortlich, die Wasserqualität vor Ort zu prüfen und die Anlage fach- und herstellergerecht zu befüllen.
Unser Tipp für Sie als Endkunde: Weisen Sie Ihren Installateur vor dem Einbau explizit auf unsere Betriebsbedingungen hin. Lassen Sie sich auf der Rechnung oder im Abnahmeprotokoll schriftlich bestätigen, dass die Anlage mit vollentsalztem Wasser ohne Inhibitoren befüllt wurde. So sind Sie im Schadensfall rechtlich auf der sicheren Seite.